Der Begriff Kastration kommt vom lateinischen Begriff „castratus“ und bedeutet im deutschen „Entmannung“. Man versteht darunter das Ausschalten der Keimdrüsen (bei der Hündin die Eierstöcke, beim Rüden die Hoden) durch operative Entfernung. Häufigster Grund für eine Kastration ist neben der Verhinderung der Fortpflanzung beim Rüden eine Unterbindung oder wenigstens Eindämmung unerwünschter Verhaltensweisen wie z.B. Streunen, Agressivität gegenüber anderen Rüden, starke Harnmarkierung oder ständiges Bespringen anderer Lebewesen oder Gegenstände.
Kastrationen sowohl bei Hündinnen als auch bei Rüden können auch Folgeerscheinungen von Erkrankungen der Geschlechtsorgane sein.
